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Donnerstag, 5. Februar 2015

the day i unliked some facebook pages

in order to lead a happier/more fulfilled/healthier/efficient love/sex/work-life, avoid reading lists whose titles start with "the 33 things/21 secrets/28 techniques/11 photos that..." - you will only feel relieved that you're doing everything right - that was really not the point.

Montag, 24. November 2014

1st haiku

sto sdrucciolando
sui passi d'allora - lì
ci si perde mai

Mittwoch, 9. April 2014

ecila

"- Lorsque j'emploie un mot MOI, dit Dodu Mafflu, d'un ton plutôt méprisant, il dit juste ce que j'ai décidé de lui faire dire, ni plus, ni moins.
- La question est de savoir, dit Alice, si vous avez le pouvoir de faire dire aux mots tant de choses équidistantes, multiples et bourriglumpies de variantes infinies.
"La question est", c'est ce qu'Alice dit.
- La question est, dit Dodu Mafflu, de savoir qui est le Maître, et c'est tout. [...] Ils [les mots] ont leur personnalité, au moins pour quelques-uns d'entre eux - particulièrement les verbes, ce sont les plus fiers, - des adjectifs, vous pouvez faire n'importe quoi, mais pas des verbes, cependant MOI je peux disposer de tout l'ensemble! Impénétrabilité? C'est ce que je dis MOI!"

- Antonin Artaud: "L'Arve et l'aume. Tentative anti-grammaticale contre Lewis Carroll", Oeuvres complètes (t. 9), Paris, 1971, p. 163.

Freitag, 27. Dezember 2013

Camus

[...] wenn ein Mensch seines Vorhandenseins innewird, erwartet er nichts mehr. [...] Ich aber suchte in diesem Lande überall nach etwas, das nicht mir gehörte, sondern von ihm ausging: eine gewisse Freundschaft mit dem Tode, in der wir uns verstanden. [...] Alle Angst kommt aus dem lebendigen Herzen; aber jedes Herz wird Ruhe finden: Das weiß ich, und sonst nichts. Je mehr der Tag zur Neige ging, je stiller und fahler die Welt wurde unter dem Aschenregen der einfallenden Dunkelheit, desto selbstverlorener und wehrloser fühlte ich mich gegen jenes langsame, innere Aufbegehren, das "Nein" sagte. Wenige Menschen begreifen, dass es ein Verweigern gibt, das nichts mit Verzicht zu tun hat. [...]

Albert Camus, Der Wind in Djemila, in: "Hochzeit des Lichts", Zürich/Hamburg, 2013, S. 23/24.

Dienstag, 23. April 2013

"Je ne suis pas homme à me contenter d'un genou." (p. 34)

"Je dois l'avouer, j'ai lu beaucoup de livres. Quand je disparaîtrai, insensiblement tous ces volumes chargeront; plus grandes les marges, plus lâche la pensée. Oui, j'ai parlé à trop de personnes, cela me frappe aujourd'hui; chaque personne a été un peuple pour moi. Cet immense autrui m'a rendu moi-même bien plus que je ne l'aurais voulu. Maintenant, mon existence est d'une solidité surprenante; même les maladies mortelles me jugent coriace. Je m'en excuse, mais il faut que j'en enterre quelques-uns avant moi."

Blanchot, Maurice, La Folie du jour, Montpellier, 1986, p. 17.

Freitag, 11. Januar 2013

Vom Anfangen

"Zur Paradoxie eines jeden Anfangs gehört, dass er, zwischen Abwesenheit und Anwesenheit des Gegenstandes schwebend, das Gewicht der Sache reflektieren muss, die da anfängt, nicht aber schon die Sache selbst; ihre Wahrnehmung wäre genau genommen kein Anfang mehr. Aus diesem Grunde erscheinen energisch setzende Themen allemal wie gewaltsame, ungerechtfertigte Vorgriffe bzw. die nachfolgenden Sätze wie deren nachgetragene Rechtfertigungen. Je größer das Gewicht, je weiterreichend der Anspruch der Sache, desto stärker lastet jene Paradoxie, desto mehr bieten sich Vorahnungen, Anspielungen und andere Formen eines musikalischen Noch-Nicht an, denen in langsamen Einleitungen seit Haydn ein besonderes kompositorisches Interesse gegolten hat - oder die Bezugnahme auf traditionelle Formalisierungen des Anfangens, in denen der Umstand, dass angefangen wird, die Bestimmung dessen voransteht, was da anfängt."
- Gülke, Peter, Triumph der neuen Tonkunst, Kassel 1998, S. 111.

Dienstag, 18. September 2012

Im Geflecht

Warum ich zweimal kurz auflachen musste, als ich in einer Zeitung von Januar die Worte "neue Unübersichtlichkeit" (Jürgen Habermas) las, einmal bei "neue Unübersichtlichkeit", einmal bei (Jürgen Habermas), kann ich mir auch nicht mehr erklären.

Freitag, 1. Juni 2012

Orakel

Die Nachrichten von morgen holen mich schon heut Nacht fahl auf der Treppe ein, die faz titelt: "Brüssel verklagt Deutschland auf 3 viele viele Nullen Euro", "Bank bleibt Bank bleibt Bank bleibt Bank" - zum allgemeinen dechaînement morgen dann ausgeschlafen.

Mittwoch, 12. Mai 2010

evidente unbill

also: ich lese im begleitheft zu le Monde ein ausführliches portrait über david cameron und wundere mich permanent über den makellos-elitistischen lebenslauf, aristokratischer familienhintergrund, privatschulen etc. und dann eine politische karriere. "aber der macht doch eigentlich filme? warum steht da nix von titanic und dem anderen, diesem animierten mist von diesem winter?" - die aufklärung war natürlich mehr als unangenehm.

Was wir hier lesen

- ihr seid alle nicht gemeint
- ihr seid alle gemeint

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Distanzierung

Sollte sich hier ein fragwürdiger Link befinden, so bitte ich den rechtskundigen Überprüfer anzuerkennen, dass ich auf keines der verwiesenen Erzeugnisse irgendeinen nennenswerten Einfluss habe.

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