Sonntag, 25. Oktober 2009

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Es geht nicht alles, nur weil man will. Dennnoch wird man des öfteren angenehm enttäuscht. Die Lehre des Tages: Zeitmangel nicht persönlich nehmen. Immerhin wurde uns heute eine Stunde geschenkt, da ist jeder ein bisschen spendabler.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

sie kommt wieder ;)

entspann dich...

nur geist weht über sportfeld
zieht regelmäßigkeit der
zurückgeworfenen häuser in
seegroßen pfützen schlierig
worin nicht nur ein mond
seine sportwelt versumpfen sieht

sinkst in grund mit stollen an den füßen
stakst an netzlosen torpfosten vorbei
am anderen ufer die volleyballhaut zu retten

Montag, 19. Oktober 2009

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Guten Morgen.

Ein vernünftiges Gespräch kommt ohne Fragen nicht zustande (wir gehen davon aus, dass der Gefragte auch antworten will):
1. Inizialfragen: Grobes Ansteuern eines bestimmten Bereiches, zB "Wie läufts denn so?"

und 2. Zwischenfragen: Zeigen, dass man zuhört und mitdenkt. Können mitunter zum Umlenken dienen.

nicht zu vergessen 3. Gegenfragen: Hier lädt man also den anderen zum Erzählen ein- und beweist Empathie. Wer ist schon gern Auffangbecken?

Und ja, wer alle drei unterschlägt, ist über kurz oder lang kein besonders angenehmer Redepartner. Nein, ich kann mir das nicht "einfach denken" und drausflosplappern.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

entkryptisiert

Sozialer Jusqu'auboutisme: auch nach langer Zeit der Enttäuschung immer noch auf Wiedersehen hoffen. Trotz permanenter Zurückweisung und Hinhaltens stets auf Abruf bereit stehen. Man sagte mir, dass es einem nach der Trennung einer 1a Partnership hauptsächlich die positiven Aspekte in Erinnerung bleiben und man sich oft zurücksehnt.
Ich muss sagen, dass dies gar nicht nötig war. Bei meinem gerade notorisch werdenden Herumgetrotte im Ausland werden ganz ähnliche Impulse provoziert. Es geht also weiter, solange auf der anderen Seite kein Widerspruch eingelegt wird, der den eigenen Stolz mehr als nur ein bisschen verletzt. Also auf auf: da geht noch viel mehr! Haut rein! :*



Zum Tag: Im Büro habe ich 2 Stunden das Telephon bedient. Es klingelt da ja sowieso recht oft, aber mit dieser Penetranz hatte ich nicht gerechnet. Mein Französich und die grundsätzliche Stressbelastbarkeit hben sich in der kurzen Zeit dermaßen verbessern können, jetzt kann alles kommen :)

Mittwoch, 14. Oktober 2009

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Es gibt eineN direkteN und eineN indirekteN VorgesetzteN, wobei letztereR meinE AnsprechpartnerIN ist. LetztereR arbeitet grundsätzlich nicht gerne und geht davon aus, dass es auch niemand anderes tut. Sie/Er sitzt also da, telephoniert mit der Familie und Freunden, lacht permanent lautstark auf-

-- Zwischenbemerkung: Lachen ist genau wie schlank, überdurchschnittlich dumm oder erholt sein: es ist grundsätzlich suspekt und passt nicht in die Schubladen der Umwelt. EinE LehrendeR beispielsweise fühlt sich irritiert, wenn einE SchülerIn oder StudentIn grinst, denn im Grunde ist Platon nichts zum Lachen oder sich freuen und auch nicht die unförmigen Nasenlöcher des Menschen da Vorne. Von Natur aus frohe Menschen haben das tunlichst zu verstecken. Nur in Filmen werden die traurigen, klugen, dicken und sonstig benachteiligten gehänselt, in Wirklichkeit ist es stets verkehrt herum. Klischees nutzen sich irgendwann halt auch im Sozialverhalten ab... Also sei gesagt, dass ich nichts gegen Frohnaturen und Lachen an sich habe. Ich rede von völlig sinnlos überreizten Gänseallüren bei sonstiger panischer Schreckhaftigkeit.--

-jedenfalls, diese Person diskutiert Kalorientabellen, Hochzeiten, Lederjacken, Rodeo in Amerika und 1000 andere Dinge, sobald jedoch ein Ordner auf dem Schreibtisch landet oder eine Frage zu diskutieren ist, die nichts mit dem Ehepartner oder dem Vorstandsvorsitz des Bogenschiessvereins zu tun hat, bleibt vom Lachen gar nichts mehr und stattdessen wird überdeutlich und sehr laut abgewehrt, warum dies und das nicht gehen kann. Ich finde Stapel von alten Zeitungen, die alle noch nicht aussortiert sind für die jährliche Pressemappe, eine Praktikantenarbeit. Ich werde ausgelacht. Dass ich den Kopierer einen Tag lahmgelegt habe, fanden alle wieder gut. So konnten einige Arbeiten blockiert werden und ich hatte die Sympathie diverser KollegInnen sicher -.-

Donnerstag, 8. Oktober 2009

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Zum ersten mal Gewitter/Regen, natürlich voll reingeraten. Heute kam das Einschreiben für die Bank, das Internet geht seit 2 Tagen. Es fügt sich.

Bin glücklich mit der momentanen (und wohl permanenten) Auslastung, das Verbinden mit der neuen Umgebung läuft an und lässt schon exzessiv Nummern austauschen. Mal wieder im Rhythmus. Alles gut :)


Was ich schade finde: warum beschweren sich eigentlich immer nur die Dummen und Langsamen? Die nimmt der Entscheidende doch eh nicht ernst. Dabei sind die Gewissenhaften Schnellen genauso unzufrieden. Aber klar, man hat ja schon eine Menge mit seinem eigenen Kram zu tun, will doch nicht noch denen, die genausoviel für weniger kriegen, helfen. Vielleicht werden die ja dann rausgeshcmissen und man selber darf ihre Aufgaben miterledigen, so viele sinds ja doch nicht! Juhu, stecht euch alle aus! Man wird sich früh genug ans Abnicken und länger Bleiben gewöhnt haben! Und ans Verpeilen sowieso.

Freitag, 25. September 2009

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Schimpf und Schande über die französische Administration! Ständig diese fiesen Knüppel von der Seite, vor die Füße geworfene, wie soll man sich denn da positiv einleben?

Erst beim Einschreiben, das Thema ist zum Glück überwunden, wird einfach mal nicht akzeptiert, dass ich Stipendiantin bin und meine Stelle die Studiengebühren bezahlt, sie müssten mir nur die Kontodaten mitgeben. Trotz gestempelter Bescheinigung, und obwohl der Typ schon meine Vorgänger betreut hat. Dass sie nichts mit der deutschen Privatversicherungsvereinslandschaft zu tun haben wollen, kann man ja fast nachvollziehen, aber dann gleich noch die Sozialversicherung von der Uni mitbezahlen? Naja. Also: zurück, die Stelle anrufen und lange schimpfen lassen, gleich noch mal ein paar Stempel mehr auf die notdürftig angefertigte Versicherungsbescheinigungsübersetzung von der Konsulin drücken lassen und die folgende Woche wieder anstehen.

Wir brauchen ja irgendwann auch ein Telephon und eine Internetverbindung, zu diesem Zweck haben dann gleich zwei meiner schlauen Mitbewohner einen Vertrag bei konkurrierenden Telephongesellschaften unterschrieben. Einer davon muss also weg: Natürlich der von dem, der wahrscheinlich schlechter verstanden hat (meine neue WG setzt sich nämlich aus 2 blutigsten Anfängern, einenem schweigsamen Fortgeschrittenen und mir zusammen). Und wer darf ihn begleiten? Genau. Also ab zu Orange und France Télécom, Schlange stehen. Aha. Aha. Ja, da müssen sie folgende Nummer anrufen. Hier. (man bekommt ein Telelphon überreicht, das bereits wählt. Im Geschäft stehen etwa 50 Leute, machen Lärm, am anderen Ende der Leitung ertönt kaum hörbar Warteschleifenmusik. Ich will bereits dort sein... Nach 5 Minuten wird es mir zu dumm, ich frage den Monsieur, ob man das nicht anders regeln können. J, von daheim könnte ich es auch noch mal telephonisch probiren.
Natürlich geht das nur, wenn man ein Telephon von Orange hat, wie wir am nächsten Tag feststellen und gehen also noch mal hin, eine Woche später.
Diesmal eine nettere Frau, aber auch die lässt uns mit dem Telephn allein, Also bleibe ich dran, nachdem endlich jemand drangeht, werde ich sofort weiterverbunden, dann soll ich eine andere Nummer anrufen, dort muss ich wieder warten, werde weiterverbunden, warte, dann ist ein freunldlicher Chinese dran, der mir sagt, dass das kein Problem ist und der unseren Vertrag sofort kündigt.
Nun warten wir also auf den Router von SFR, irgendwann taucht so ein typischer Maurer bei uns auf, er wolle die Telephonleitung legen. Auf seinem rechten Arm ist "FEMME" tätowiert. Wie, Telephonleitung. Ja, die brauchen Sie, sonst gibts kein Internet. Wer hat den nun wieder bestellt? Leider findet er nicht die France Télécom-Zweigstelle und kann uns nichts installieren, der Hausmeister ist nicht daheim und geht nicht ans Handy, Mist. Der zweifelhafte Techniker verschwindet und sagt, wir sollen wieder anrfuen. Irgendwann geht dann der Hausmeister ran, die Woche darauf, wir wollen den seltsamen Techniker bestellen, der (mein chinesischer Mitbewohner tätigte dieses Telephonat) nur sagte, er habe keine Zeit und wisse auch nicht, wann er wieder welche haben werde. Aufgelegt. Geht nicht mehr dran. Ok....
Also am nächsten Tag in den SFR-Laden, es ist wieder heiß (30 Grad), wir warten eine halbe Stunde, dann hilft uns eine abgehetzte Frau. Die ruft erst France Télécom, danach den zweifelhaften Techniker und schließlich wieder France Télécom an. Am Ende meint sie nur: Das hilft alles nichts. Es ist viel zu kompliziert, das alles nachzuvollziehen. Sie müssen jetzt rüber zum Orange-Fr-Télec.-Laden und eine neue Linie anfordern. Dann kommen Sie zurück und wir senden Ihnen einen neuen Technicker, der Ihnen den Router montiert. Aha. Kann nicht einfach der zweifelhafte Typ wiederkommen? Nein, es muss ein neuer Vertrag aufgesetzt werden. Ist das nicht sinnlos, ja, aber einfacher für sie. Und wir? egal. Also rüber, der Spaß kostet 55 Euro, aber die würde der KOnkurrent ersetzen. Seitdem warten wir, dass uns die Linie eröffnet wird. Ich bin gespannt.
Und als ich nach diesem Unglück meine Bankkarte abholen will.... naja. Siehe unten.

Donnerstag, 24. September 2009

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Angekommen, umgesehn, es ist schon gut. Muss mich nur noch ein bisschen dran gewöhnen...


Gestern habe ich die Bosheit der französischen Bürokratie peripher kennengelernt. An der Uni, in zwei verschiedenen Telephonläden und bei der Bank. Ich brauche einen Nachweis meines Wohnsitzes, vor zwei Wochen eröffnete ich das Konto und mein Mietvertrag war zu diesem Zweck mehr als ausreichend. Mein Konto ist nun noch immer nicht auf, weil der Vertrag, so sagt die Bankfrau, im Nachhinein nicht genug ist. Was ich denn dann mitbringen soll? Dafür müsse ich das Einschreiben abwarten, was sie mir geschickt hat. Aha? Keins bekommen? Ja, es ist ja grève (Streik). Ich soll mal bis nächste Woche warten. Merciiiii.... Muss ich noch erwähnen, dass mein Stipendium und mein Wohngeld auf dieses Konto überwiesen werden, weil die Daten schon übermittelt wurden?

Distanzierung/Entwarnung

Wiedererkennbare Entsprechungen mit realen Begebenheiten und Personen werden hier nicht beschrieben. Situationen sind über/untertrieben, Charakterbeschreibungen typisiert und persönlich gefiltert. Vom Angesprochenfühlen dürfen die Leser bitte Abstand nehmen.

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